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Die Freestyle (R)evolution: Mach Kunst, kein Kitsch!

23.10.2015, 13:38 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Die Freestyle (R)evolution schleicht sich gerade an, sie ist im Gange. Wenige machen mit, wissen es aber nicht; einige täten vielleicht, sind womöglich zu feige, zu gewagt das Ganze... dann doch lieber beim Gewohnten bleiben, doch das hat längst ausgediehnt... eigentlich war es nie als solches gedacht...

Einrad-Freestyle ist eine technisch-kompositorische Sportart und reiht sich damit in die Riege neben Turnen, Eiskunstlauf, Rhythmische-Sportgymnastik, Tanzen und ähnlichen Sportarten ein. Allen gemein ist, dass ihnen der Aspekt der Ästhetik nachgesagt wird. Allen? Nein im Einrad-Freestyle ist diese Aussage (noch) zu verneinen. Deswegen der soziologisch angehauchte Erklärungsversuch (als Lehre vom zweiten Blick), der dem Einrad-Freestyle den Spiegel (aus Sicht einer unbeteiligten, dritten Person) vorhalten soll.

Es ist die "Ästhetik der Perfektion körperlicher Abläufe und Synchronisationen" (Bette, 2011, S. 25) die die Sehlust des Publikums bedient. Kann der Einrad-Freestyle hier gegen die etablierten Sportarten bestehen? Auch diese Aussage ist zu verneinen. Ein Wettkampf im Einrad-Freestyle hat gerade die Qualität einer Schulaufführung. Kinder fahren ihre Küren und Eltern loben sie für die erbrachte "Leistung" in den siebten Himmel. Die schroffe und kritische Bewertung der Kür durch einen Vertreter der anderen Sportarten bzw. aus dem Variete und der dort angelegten Qualitätsnorm bestehen nicht viele. Diese Kritiken würden die Traumblasen der vorher angesprochen Kinder in ihrer plüsch-rosa-roten Traumwelt unter Tränen platzen lassen. Selbst dem Wertungssystem gelang es bisweilen nicht, die unterschiedlichen Leistungsniveaus in ihrer Güte entsprechend einzustufen, stattdessen wurde Hokus und Pokus bewertet; Ästhetik als Hauptkriterium wurde zu einem insignifikanten Anteil geduldet.
Das Publikum besteht aus anderen Fahrern, Betreuern, Trainern und Familienmitgliedern der Fahrer, seltener gesellt sich jemand Externes dazu, Pressevertreter werden eingeladen. Tatsächlich legt die Einordnung der Sportart und die damit verbundenen Strukturen nahe die Externen zu locken, zu verzaubern und an die Spannung der Küren zu bannen aber dennoch passiert das nicht. Von einem Spektakel lässt sich deshalb noch nicht sprechen, der gemeine Wettkampf plätschert vielmehr von Dritten unbemerkt vor sich hin.
In Deutschland (aber auch in anderen Ländern) hat sich eine Kürmanufaktur etabliert. Dieses 0815-Standard-Schema läuft (etwas überspitzt) folgendermaßen ab:

  1. Zuerst wird ein Thema ausgesucht, das für die Kür die wichtigste Rolle hat, Verkleidung ist dabei das wichtigstes Bestandteil. Die Musik scheint dann geeignet, wenn das Wort des Themas sehr häufig im Liedtext auftaucht.
  2. Die Kür wird mit Tricks übervollgestopft, auch wenn diese garnicht zur aktuellen Musikstelle passen oder sich garnicht für die Kür eignen.
  3. Die übrige Zeit wird mit (Standard-)Handbewegungen, die sich auch in anderen Küren finden, aufgefüllt.
  4. Fertig.

Was fehlt ist der Hirnschmalz, der in die Choreographie und das Gesamtkonzept der Kür fließt und schließlich die Kreativität ausmacht, originelle Inszenierungen hervorzaubert um schließlich den Status Kunst zu verdienen. Stattdessen entsteht langweiliges rumgehampel und rumgehüpfe und gibt dem Vergleich zum "Zirkusgetue" transintentional einen Nährboden und bestätigt ihn zugleich. Paradoxerweise finden diejenigen Freestyler, die in ihrer Sache Kunst entstehen lassen, Anstellungen beim Cirque du Soleil, dem Tigerpalast Variete oder vergleichbaren Einrichtungen. Die Ruhmeshallen sind Erinnerungen in den Köpfen der Zuschauer, in der Meisterstücke ihren Platz finden, doch diese bieten noch Platz - die Speicherkapazität ist noch nicht ausgereizt, es herrscht hierbei wenig bis keine Konkurrenz.

Daher stellt sich die populäre Frage: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Seelen vieler Küren sind leer, magische Momente sind selten - nein, Kunst ist das nicht. Denkt man sich die überlangen Wertungspausen aus dem Wettkampf heraus, so kann man für das entstandene Produkt auch keinen Eintritt verlangen, das Niveau ist hierfür nicht ausreichend - das wäre beschämend dem Zuschauer gegenüber.

Aber kann es weg? Nein, keinesfalls! Der Einrad-Freestyle hat durch seine einzigartige Bewegungsart, kombiniert mit dem tänzerischen und theatralischen Elementen eine willkommene Nische gefunden. Der Sport muss dazu aber die Qualitätsnormen der etablierten Sportarten erreichen um mit ihnen um Zuschauer konkurrieren zu können. "Content is King" heißt es. Im Einrad-Freestyle ist der "Content" die Qualität, die Finesse, der Witz, die Intelligenz und die Spannung der Kür. Diese gilt es von den Sportlern zu liefern, um sich des Zirkus-Images zu entledigen und gleichzeitig den qualitativen Sprung und Aufwertung zu den etablierten Sportarten zu schaffen. Hier kommt die (R)evolution ins Spiel, die das Einradfahren dringend benötigt. Das betrifft die ganze Handlungskette und den damit verbundenen Akteuren, die am Einrad-Freestyle involviert sind. Vom Fahrer, Judges, Trainer über Personen die am Wertungssystem arbeiten und Ausbildung für alle vorgenannten. Der Flaschenhals ist natürlich letztgenannte, da sich zum einen die Sportwissenschaft nicht mit dem Einradfahren beschäftigt um umgekehrt sich die Einradfahrer nicht der sportwissenschaftlichen Erkentnisse bedienen und zuweilen widersprechen. Die (R)evolution kommt daher mit den zweigenannten Bereichen daher, die nun genauer erklärt werden.

Revolution

Mit der Revolution ist die Rückbesinning auf die teils oben genanten Werte aus den etablierten Sportarten gemeint. Im englischen heißt es nicht umsonst "ARTistic Freestyle" und das Prädikat Kunst wurde besonders in der letzten Iteration der Regeln aufgegriffen und durch die neuen Performance Regeln ordentlich aufgewertet und zurechtgerückt. Alleine das Wort Performance grenzt sich deutlich zum Vorgänger Präsentation ab und meint ein Vielfaches des vorigen, qualitativen Niveaus. Die neuen Regeln stellen damit eine Zäsur dar und kippen das bisherige. Bereits während der Regeländerungsphase im Rulebook Committee war der Slogan Mach Kunst, kein Kitsch präsent und richtungsweisend. Was fehlt ist die essentielle tänzerische Grundausbildung um auch Körpertechnisch die Bewegungsqualität liefern zu können. Es gibt nun keine Ausrede mehr darauf zu verzichten, es gehört zur Pflichtausbildung für jeden Einrad-Freestyler (und hat es eigentlich auch schon immer).

In der nächsten Phase ist mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten, dass auch die Regeln für die Tricks eine (größere) Änderung erhalten und v.A. die Schwierigkeit und Qualität der Bewegungsausführung richtig darstellen - im Moment ist es ein scheinbar heilloses Durcheinander mit sogar falschen Bewertungskriterien. Darauf ist sich einzustellen. Insbesondere Trainer und Fahrer sollten diesen Prozess im Training adaptieren. Wer das Bein in seiner Arabesque noch immer nicht bis in die Fußspitze streckt, die Hand am Sattel hat und/oder die Hüfte aufdreht zeigt nicht nur eine für die ganze Sportart peinliche Bewegung sondern wird zukünftig gewaltig mit Punktabzug zu rechnen haben.

Evolution

Durch das o.g. 0815-Standard-Schema für Küren hat sich dämonenartig, langsam aber tief verwurzelt eine Monotonie für Küren eingeschlichen. Traurig, denn genau hier liegt das größte Innovationspotential für Küren. Während bei Tricks der Sättigungsgrad zunimmt ist gerade deshalb auf artistischer Seite noch viel zu holen. Es liegt nun an den Fahrern mit Küren zu überraschen. Wer hierbei aber an seinem - zumeinst nur Tricktraining - festhält wird hier zukünftig nicht mehr wettbewerbsfähig bleiben. Eine tänzerische Grundausbildung vorausgesetzt, werden sich Fahrer, die sich Inspiration und Innovation aus anderen Kunstbereichen aneignen die Nase vorn haben. Der Konsum von Kunst bezieht sich dabei nicht nur ausschließlich auf Bewegungskunst, sondern auch um Gestaltung von Dingen, Häusern (Architektur) ... in Bereichen an denen man selbst Gefallen findet, um sein eigenes Repertoire zu vergrößern. Überraschungen werden sicherlich aus diesem Bereich stammen und von Fahrern und Trainern die es schaffen sich den Schleiermantel der Kürmanfukatur abzustreifen.

Ablauf der Freestyle (R)evolution

Alle Akteure sind in den Prozess der Freestyle (R)evolution mit eingebunden (Fahrer, Judges, Trainer über Personen die am Wertungssystem arbeiten und Ausbilder für alle vorgenannten). Kunst wird auch nicht von jetzt auf gleich entstehen, sondern benötigt eine gewisse Zeit um sich zu etablieren. Es muss nun etwas wachsen, an dem vorher nichts stand. Der Spross wird einige Jahre gedeihen müssen, ehe er seine Blüte zeigen kann und bis zu voller Blüte wird er sogar noch ein Weilchen mehr wachsen aber er ist nun gesetzt und das gießen und pflegen beginnt nun. Es ist nun an uns, dem Spross zu helfen und den Sport zu seiner angedachten Qualität zu verhelfen.

Literatur

Bette, K.-H. (2011). Sportsoziologische Aufklärung - Studien zum Sport der modernen Gesellschaft. transcript: Bielefeld.

Unicon 17: WM T-Shirt

13.03.2014, 15:12 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Vom BDR kommt das WM T-Shirt zur Unicon 17. Hier gibt es den kleinen Flyer:

Oder in groß, der Flyer als PDF.

Videos von der AJATA Freestyle Convention

23.12.2013, 12:39 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Zur AJATA Freestyle Convention sind zwei Videos erschienen.

1) Das erste von Reiner Böttcher, der hier sehr schön die Atmosphäre eingefangen hat.

Video auf Facebook

2) Und ich habe meine Kamera an der Convention zur Verfügung gestellt, jeder sollte einmal einen kurzen Clip aufnehmen. Daraus habe ich ein schönes Video zusammengeschnitten:

Viel Spaß beim zuschauen.

gossi

Street & Flat Sessions

24.07.2013, 14:33 Uhr von Sophia Pellmann - 0 Kommentar(e)

Liebe Street und Flatgemeinde,

Wir haben folgende Beobachtung gemacht: Wir Street und Flatfahrer sind vom aussterben bedroht! Unsere seltene Spezies wird immer weiter von verschiedensten Zombies aufgefuttert. Das gefällt uns ganz und gar nicht! Wir müssen jetzt Konsequenzen ziehen! Um diese Motivationssaugenden Zombies zu besiegen gibt es nur eine Möglichkeit, und diese besteht darin ab jetzt bei „Street und Flat Sessions“ aufzukreuzen! Die Sessions sind offene Treffen zu denen Jeder kommen kann, von Anfänger bis Profi. Wir beißen nicht! (im Gegensatz zu den Zombies) ..

Es gibt eine kleine Teilnahmegebühr bei den Sessions, die ist aber nur zu eurem Besten. Wir wollen das ganze für Alle so kostengünstig wie möglich hinbekommen! Für ca. 15€ gibt’s einen Schlafplatz und bei ein paar Sessions auch Frühstück/Abendessen. Das ganze kann aber natürlich nur den gewünschten Effekt haben wenn Ihr kommt!

Die ersten vier Sessions stehen schon fest (weitere sind noch in Planung):

  1. Darmstadt, 9. bis 11. August 2013
  2. Münster, 30. August bis 1. September 2013
  3. Hagenau am Bodensee, 20. bis 22. September 2013
  4. Detmold, 4. bis 6. Oktober 2013

Updates dazu gibt’s bald hier oder auf Facebook! Bei Fragen oder wenn ihr kommen wollt und kein Facebook habt könnt ihr euch über sessions@einradfahren.de bei uns melden.

Die Neuerungen der Freestyle-Regeln 2013

02.06.2013, 15:08 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Das Rulebook-Committee von der IUF, dass die Einrad-Wettkampf-Regeln pflegt, hat seine Arbeit beendet. Nun wird das neue Regelwerk aus den genehmigten Anträgen erstellt. Das wird noch einige Zeit dauern, bis das Regelwerk zur Verfügung steht. Dennoch ist es ein guter Zeitpunkt einen Blick auf die Neuerungen für Freestyle zu werfen. Es gibt 5 große Veränderungen.

1. Feldbegrenzungen aufgehoben

Die wohl beste Neuerung. Kürfgeldbegrenzungen wurden aufgehoben. Als Fahrer orientieren wir uns nicht an den Linien und beenden unseren Trick nicht, wenn wir beim Training plötzlich über eine gelbe Linie gliden. Das einzige wovor wir stoppen sind physikalische Abgrenzungen: Wände, Matten, andere Personen oder Fahrer, etc. So verhält es sich nun auch mit dem neuen Kürfeld. TJA (Technical Judging Area) und PJA (Presentation Judging Area) fallen somit weg. Tricks und Artistik zählen überall. Fahrer können sich wieder voll und ganz auf ihre Tricks fokussieren und müssen nicht darauf achten, in einem künstlich geschaffenen Rahmen, ihre Tricks zu beenden und Abstiege zu riskieren.

Das Regelwerk sieht vor, dass eine Mindestfläche von 28x15m (Basketballfeld) zur Verfügung steht. Das entspricht einem Drittel einer Dreifelderhalle. Somit ist sowohl für den Fahrer sichergestellt, dass er diese Mindestfläche im Wettkampf zur Verfügung hat und gleichzeitig hat auch der Ausrichter eine Richtlinie, die er einhalten muss. Es gilt aber, dass der Ausrichter mehr Platz (wenn vorhanden) zur Verfügung stellen soll und die Ausmaße der effektiven Fahrfläche in der Ausschreibung bekannt gibt.

2. Requisiten vs. Dekoration

Im Zuge der immer größer werdenden Fremdeinwirkung durch überdimensionalen Kulissenbau in Küren (besonders auf BDR-Wettkämpfen), wurden die Regeln verschärft um den Fokus wieder auf die sportliche Leistung der Athleten zu schieben. Folglich wurden die bisherigen Requisiten in Requisiten und Dekoration getrennt.

Requisiten

Unter Requisit wird das verstanden, womit der Fahrer eine technische Fähigkeit demonstriert. Damit wurde wieder auf die ursprüngliche Idee von Requisiten angeknüpft. Gemeint sind hiermit zum Beispiel die Handgeräte aus der Rhythmischen Sportgymanstik wie Ball, Reifen, Band oder Keule, usw. aber auch andere Gegenstände wie z.B. Regenschirm oder Fächer, solange der Fahrer damit eine technische Fähigkeit demonstriert. Es bleibt weiterhin dabei, dass der Requisiteneinsatz positiv bewertet wird.

Dekoration

Unter Dekoration sind alle Gegenstände zu verstehen die neben Fahrer und seinem Einrad noch auf dem Kürfeld erscheinen, mit denen der Fahrer aber keine technische Fähigkeit demonstriert. Zum Beispiel Kulissen, kleinere Utensilien, andere (tanzende) Personen. Sollte der Fahrer nicht imstande sein, sein Kür ordentlich zu kommunizieren, so können Dekorationen als zusätzliches Kommunikationsmittel genutzt werden. Eine positive Zusatzbewertung, wie etwa für Requisiten gibt es für Dekorationen nicht. Fahrer und Jury sollten sich aber die Frage stellen, ob der Einsatz dieser Dekoration wirklich notwendig war oder ob es auch ohne funktioniert hätte. Lautet die Antwort nein, so gibt es Abzüge durch die Jury.

Eine Sonderregel für die Unicon: Hier dürfen nur Dekorationen auf dem Kürfeld auftauchen, die der Fahrer beim einmaligen Betreten auf die Fahrfläche tragen kann. Diese Regelung fördert die Fairness, da Teilnehmer die mit Flugzeug anreisen andere Transportmöglichkeiten haben als Teilnehmer, die mit dem Auto anreisen.

3. Groß- und Kleingruppen

Ein schon etwas länger erprobtes Modell für Gruppenküren ist die Aufteilung anhand der Gruppengröße. Deswegen gibt es jetzt Groß- und Kleingruppen:

Kleingruppe: 3-8 Fahrer
Großgruppe: > 8 Fahrer

Jeder darf Groß- UND Kleingruppe starten.

4. Minimum Judges pro Verein

Große Vereine sollen viele Judges stellen, kleine Vereine ein bisschen weniger. Der Grund hierfür ist es, für einen Wettkampf genügend Judges zur Verfügung zu haben, um Streichwertungen zu ermöglichen, die ein faireres Wettkampfergebnis produzieren. Dafür gibt es eine Tabelle, in der das nachzulesen ist:

Anzahl der Teilnehmer Judges
5-10
10-20
20-30
> 30
2
3
4
5

Kann ein Verein sein Pensum nicht stellen (z.B. wenn der Verein das erste Mal teilnimmt), so ist dem Chief Judge zu verhandeln (Z.b. ein großer Verein übernimmt das Pensum).

Anmerkung: Die IUF hat vor ihr Ausbildungsprogramm noch in diesem Jahr zu starten. Das Ziel auf lange Sicht ist es natürlich, IUF Zertifizierte Judges auszubilden.

5. Keine Interpretation mehr im Technikbereich

Die Wertungen im Freestyle teilen sich auf in Technik und Präsentation. Jeder Bereich wird durch 4 Kategorien bewertet, das insgesamt jeweils 50 Punkte ergibt. Aus den Punkten erstellt dann jeder Judge seine Reihenfolge, mit der dann die finale Platzierung ausgemacht wird. Im Technikbereich sind das die vier Kategorien:

  1. Anzahl von Tricks und Übergängen
  2. Mastery und Qualität der Ausführung
  3. Schwierigkeit und Dauer
  4. Interpretation

Der 4. Punkt Interpretation fällt weg. An der Bedeutung der anderen Kategorien ändert das nichts, da ein Judge ohnehin nur eine Reihenfolge abgibt.

 

gossi

28.01.2013, 23:12 Uhr von Marco Schmidt - 0 Kommentar(e)

Ich suche zwischen 5 und 10 Fahrern für den Munikader der Solidarität Deutschland!

Gesucht sind möglichst gute Fahrer aller Altersklassen.

Wir bieten:

  • Trainingslager mit erfahrenen Trainern
  • Unterstützung bei Wettkämpfen und in der Wettkampfvorbereitung

Ziele der Trainingslager:

  • Richtige Linienwahl auf der Strecke
  • Verbesserung der Fahrtechnik
  • Steigerung von Kondition und Koordination
  • Verbesserung der Selbsteinschätzung, Gefahrenvermeidung
  • Motivation

Auswahlkriterien der Fahrer:

  • Platzierungen der letzten Jahre
  • Bilder und Videos
  • GMTW

Die Kaderauswahl wird am GMTW (29. - 31.3. 2013) stattfinden. Die Fahrer werden nach dem Wochenende per Email über die Auswahl informiert.

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 12 Jahre
  • 24 oder 26 Zoll Muni

Bewerbung mit:

  • kurze Beschreibung
  • Erfolge
  • Bilder, wenn möglich Video

an: marco@einrad-downhill.de

Bewerbungsende:

  • 17.03.2013

22.11.2012, 01:38 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Da Einradfahren noch eine sehr junge Sportart ist, ist die Entwicklung dieser Sportart in vollem Gange. Gerade diesem Prozess, so scheint es zumindest schenken die Einradfahrer am wenigsten Beachtung. Oft hört man das Argument "Da kann man doch eh nichts ändern" Stimmt nicht! Genau das Gegenteil ist der Fall.

Wie der Hase läuft, wie die Entwicklungsarbeit geleistet werden kann und  wird und wie ihr als Fahrer dazu beitragen könnt? Lest einfach weiter.

Die IUF

Was'n das jetzt? Diese IUF, ich glaube ich habe schon mal davon gehört. IUF, das steht für International Unicycling Federation  und ist der Einradweltverband. Er kümmert sich unter anderen um das Regelwerk das bei Wettkämpfen zum Einsatz kommt. Dieses Regelwerk (engl. Rulebook) wird nach jeder Unicon von einem Rulebook Committee, also einer Arbeitsgruppe überarbeitet. Um diese Arbeitsgruppe zusammenzustellen wurden Emails an alle Mitglieder verschickt und es gab Veröffentlichungen auf der IUF Homepage, im Unicyclist Forum und auf Facebook. Wer daran mitarbeiten möchte konnte sich dazu bereit erklären. Einen bestimmten Erfahrungsschatz oder Qualifizierungen sollte man dazu mitbringen. Diese Personen kommen aus vielen verschiedenen Ländern und arbeiten nun an Regeländerungen für jede Disziplin. 101 Einradfahrer haben sich dazu gemeldet und arbeiten bis ende januar in 9 Bereichen. Ihr könnt ihnen auch bei der Arbeit zusehen.

Die deutschen Vertreter

Auch aus Deutschland sind viele Personen im Rulebook Committee vertreten. Aber was machen die eigentlich? Woran arbeiten die? Wir haben dazu immer Mittwochs in Skype eine Gruppe gestartet an der immer mehr teilnehmen um die gegenwärtigen Regeln zu diskutieren und Verbesserungen dafür zu finden. Und diesen Prozess legen wir natürlich offen, damit jeder sehen kann, was wir tun und woran wir gerade arbeiten. Dazu haben wir zwei Dokumente:

1. Brainstorm, Ideen und Proposals

Hier sammeln wir Ideen für Regeländerungen, besprechen diese im Detail oder arbeiten auch konkrete Änderungen aus.

2. Protokolle

Um nachzuverfolgen, wer wann wobei mitgewirkt hat haben wir ab dem 21. November begonnen Protokolle mitzuschreiben. Die Protokolle bieten eine Zusammenfassung was während des Meetings besprochen wurde.

Und ich? Wo kann ich mitmachen?

Wir sind uns sicher, von euch kommen großartige Ideen, Wünsche, Vorschläge!  Kritik ist auch gerne gesehen, sagt am besten aber auch immer das Warum dazu und auch wenn ihr zornig und wütend seid weil euch irgendetwas stinkt und ihr das ändern wollt. Ihr alle habt nun drei Möglichkeiten:

1. Schreibt eine Email.

So einfach es klingt, tut es. Eine Liste mit Email-Adressen gibt es im Brainstorm, Ideen und Proposals ganz unten. Schreibt demjenigen, den ihr kennt. Ihr könnt auch eure Trainer fragen, an wen ihr euch wenden könnt.

2. Diskutiert mit

Die IUF hat ein Diskussionsforum eröffnet indem jeder mitdiskutieren kann. Jeder, der an der Unicon war, hat sogar bereits einen Account und kann sich direkt einloggen. Alle anderen können sich kostenlos einen erstellen. Einloggen und Account erstellen wird in einem kleinen Hilfetext erklärt.

3. Es gibt eine Facebook-Gruppe dazu.

Felix und ich haben dazu die Einrad-Deutschland Facebook-Gruppe gegründet. Jeder kann der Gruppe beitreten und seine Wünsche oder Kummer von der Seele schreiben.

Warum eine Facebook-Gruppe?

Nicht alle haben Facebook und schon gar nicht die Leute, die im Verband sitzen?!? Felix und ich haben alles probiert um die Facebook-Gruppe mit einer Mailinglist zu verbinden. Eine Mailingliste ist eine bestimmte Email-Adresse an die jeder eine Email schicken kann und alle die in dieser Liste eingetragen sind erhalten die Email. So kann man verschiedene Themen diskutieren. Dieses Unterfangen ist jedoch gescheitert. Also hatten wir die Wahl, ob wir eine Mailingliste nutzen, auf der jeder schreiben und lesen kann oder wir gehen dorthin, wo eh schon sehr viele Fahrer sind. Wir haben uns für letzteres entschieden da dort viele aktive Fahrer sind, bieten allerdings die Möglichkeit an, die Themen die in der Facebook Gruppe besprochen werden auf einer Seite zu lesen. Die Idee dazu kam ursprünglich von Maren Schindeler-Grove aber auch Petra Plininger, mit der wir die Idee besprochen haben, befand sie für sehr gut.

Felix & gossi

Einrad-Trainer in Niendorf gesucht

06.11.2012, 13:28 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Hallo aus Niendorf!

Wir suchen für unseren Verein (NTSV) für eine gut laufende Anfänger-Einradgruppe in Hamburg-Niendorf wir einen zuverlässigen neuen Trainer! (m/w)

Trainingszeit: Sonntags, 15:30-17:00 Uhr, Sporthalle Sethweg
Im Anschluss gäbe es die Möglichkeit, eine Einrad-Showgruppe zu etablieren. (Trainingszeit z.B. 17.00-19.00 Uhr)
Wir suchen einen Trainer der Lust hat, engagiert und selbständig zu arbeiten und die Sparte Einrad wieder etwas mehr in Schwung zu bringen!
Du arbeitest nach Möglichkeit Hand in Hand mit unserer Einrad-Trainerin Johanna Waldeck, die diese Gruppen bisher sehr engagiert geführt hat. Johanna behält ihre zwei Montagsgruppen (Anfänger- und Fortgeschrittene) Es gibt auch einen kleinen Pool an Trainern, die Dich am Wochenende mal vertreten können.

Bei Interesse melde Dich gerne beim Niendorfer TSV unter Tel. 554 216 75 (Mo.-Fr. 10.00-12.00 Uhr sowie Di.+Do.14.00-16.00 Uhr)oder per e-mail: putensen@ntsv.de

Herzlichen Dank im Voraus & viele Grüße
Anne Putensen Sportkoordination
Niendorfer TSV Sachsenweg 78
22455 Hamburg
Tel. 554 216 75 (Mo.-Fr. 10.00-12.00 Uhr sowie Di.+Do.14.00-16.00 Uhr)
Fax: 554 216 55
e-mail: putensen@ntsv.de
www.niendorfer-tsv.de

Der NTSV-Show-Abend am 24.11.12 - Hollywood kommt nach Niendorf! Unsere Sportler kleiden ihren Sport in eine Filmszene. Sichern Sie sich jetzt Ihre Karte in unserem Sportbüro!

Muni Video

27.09.2012, 08:17 Uhr von Lutz Eichholz - 0 Kommentar(e)

Neues Muni (MountainUnicycling) Video von Stephanie und Lutz:

 

 

Bilder und Text zum Projekt gibt es hier: http://lutzeichholz.de/mit-dem-einrad-auf-einen-dreitausender/

Einrad Trial: Sightseein in Akko Israel

21.03.2012, 09:17 Uhr von Lutz Eichholz - 0 Kommentar(e)

Lutz Eichholz war im September letzten Jahres in Israel um an der zweiten israelischen Einrad Convention teilzunehmen. Nach der Convention besuchte er noch die Hafen Stadt Akko und fand dort viele Hindernisse die er mit seinem Einrad ausprobieren konnte. Das Film Material von dem Trip gibt es jetzt hier zu sehen:

 

Quelle:
www.lutzeichholz.de
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