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Ergebnisse ODM

24.06.2010, 10:23 Uhr von Lutz Eichholz - 0 Kommentar(e)
Die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft in Pocking gibt es jetzt im Internet auf der Homepage der ODM. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer.

Wheel Walk - oder nicht?

17.06.2010, 23:25 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Wheel Walk oder Einbein zählen zu den ersten Tricks, die ein Freestyler lernt. Eine genauere Analyse der beiden Bewegungsmuster zeigt die Unterschiede und daraus soll sich später eine Trainingsreihenfolge ergeben, die nicht Wheel Walk parallel zu Einbein als ersten Trick anführt.

Einbein

Das funktionale Bewegungsmuster von Einbein:

  1. Der eine Fuß steht auf der Gabel (neue Position)
  2. Der andere Fuß/Bein ist alleine für den Antrieb verantwortlich

Hierfür gibt es nun mehrere Methoden, dies zu erlernen:

  1. Einbeiniges Idling an der Wand, um den Fuß auf der neuen Position, der Gabel, einzugewöhnen
  2. Aus der Fahrt ein Bein anheben, eine Umdrehung auf einem Bein fahren, und wieder draufsetzen. Stimuliert das Gehirn, sich auf den Antrieb durch das eine Bein einzustellen.
  3. Kombination aus Beidem. Aus der Fahrt das Bein auf die Gabel setzen und probieren zu fahren. Evtl. am Anfang nur ein paar Umdrehungen und wieder zurück.

Der Vorteil daran: Die Bewegung wird in seine funktionalen Einzelteile zerlegt. Die funktionalen Elemente werden einzeln gelehrt und später zusammengesetzt. Man spricht von einer funktionellen Übungsreihe.

Wheel Walk

Das funktionale Bewegungsmuster von Wheel Walk:

  1. Der komplette Fuß wird beginnend an der Fußspitze bis zur Ferse über den Reifen abgerollt.
  2. Der andere Fuß auch
  3. Beide Füße in einem gelungenen Rhythmus bewegen
  4. Leichte Rücklage im Oberkörper

Anmerkungen: Punkt 1 und 2 lassen sich durchaus zusammenfassen, aber jeder Fuß macht die Bewegung schließlich separat und bei einigen Lernenden hab ich hier schon deutliche Unterschiede gesehen. Die leichte Rücklage im Oberkörper ist sowohl ein passiver Zustand, der automatisch durch die Verkettung der Körpersegmente eingenommen wird, als auch aktiv steuerbar und vor Allem in den ersten "Gehversuchen" bewusst eingenommen werden sollte. Rückwärtige Bewegungen fallen dem Menschen übrigens schwer und verursachen ein mulmiges Gefühl. Für diejenigen, die sich das jetzt nicht vorstellen können: Stellt euch vor, ihr sollt einen Flick-Flack oder rückwärts Salto machen :-), so ist das für jemanden, der gerade Wheel Walk lernt. Das "wackelige" Einrad unterstützt diesen Effekt zusätzlich.
Hinzu kommt die Sturzgefahr. Fädeln sich die Füße ein und der Lernende droht zu fallen, können in einem unglücklichen Moment die Füße nicht als erstes den Boden erreichen und der Aufprall kann nicht abgefedert werden. Das wiederum führt zu psychischen Blockaden, die auch die Bewegung beeinflussen. Manche paralysieren und verstarren auch in der Bewegung und fallen dann, aber das kommt sehr selten vor.

Als Trainer obliegt mir das Sichern. Das gelingt über einen guten Helfergriff, sowohl am Ellebogengelenk/Oberarm und Handgelenk. Auch kognitiv kann ich als Trainer dem Lernenden die Möglichkeiten zur Sturzprävention aufzählen und mich als Trainer selbst als Option aufzählen.

Wheel Walk lässt sich nicht wie Einbein funktional erlernen sondern sequentiell, man setzt einen Fuß vor den anderen. Die Bewegung lässt sich also nicht in viel kleinere funktionale Elemente aufteilen, etwa im Vergleich zum Einbein, ohne dass daraus ein anderer Trick wird - die sich dann auch einzelner erlernen lassen. Daraus ergab sich mir heute die Idee zuerst Einbein, dann 1ft Wheel Walk und dann erst Wheel Walk zu lernen.

Einbein - 1ft Wheel Walk - Wheel Walk

Im Einbein fahren wird wie oben erwähnt, die Position des Fußes auf der Gabel eingewöhnt. 1ft Wheel Walk wird aber wie Wheel Walk über eine sequentielle Übungsreihe gelernt. Bei 1ft Wheel Walk wird zuerst nur ein Fuß an das Abrollen auf dem Reifen gelehrt ohne die rhythmische Koordination beider Füße. Die Füße können hier einzeln eingelehrt werden und dann erst beide zusammen. So ergibt sich ob einer sequentiell vorliegenden Übungsreihe dennoch ein funktionaler Ansatz.

Kritisch ist allerdings die Kontrolle im 1ft Wheel Walk. Denn im zurücknehmen des Fußes ist die Kontrolle des Einrades kurzzeitig nicht der direkte Kontakt, sondern die kinetische Fortbewegung des Einrades (ein kurzes Coasten). Am anderen Ende kann es zum Gliden kommen, wenn nicht genügend Druck auf den Reifen gebracht wird (Geht man davon aus, dass der Lernende Gliding erst nach Wheel Walk bzw. 1ft Wheel Walk lernt und Gliding noch eine unbekannte Bewegung ist).

Ausprobiert habe ich das noch nicht, deswegen kann ich noch nicht sagen, ob dieser Ansatz besser geeignet ist und zu schnelleren Ergebnisen führt - es wäre auch schwer zu testen. Soll aber die Diskussion anregen, mehr in dieser Art über die Tricks zu denken. Ich würde mich freuen, hier ähnliche Beiträge zu sehen, die sich kritisch mit der Materie auseinandersetzen.

ODM Rennen + Extreme in Pocking

16.06.2010, 09:22 Uhr von Lutz Eichholz - 0 Kommentar(e)

Nächstes Wochenende findet in Pocking die offene Deutsche Einradmeisterschaft statt. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.

Weitere Rekorde auf der NRW-Meisterschaft

05.06.2010, 16:53 Uhr von Jan Logemann - 0 Kommentar(e)

Nach dem neuen Weltrekord im Obstacle stellte Niklas am Samstag noch einen neuen deutschen Rekord über 400m auf. Die neue Marke liegt nun bei 56,49 sec. Bei den Damen fielen gleich zwei Weltrekorde! Alina Czimek vom ERC Dorsten setzte neue Marken. Die 400m fuhr sie in 1:00:27 und die 800m in 2:09:96. Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden sportlichen Leistungen.

Obstacle Course (IUF Slalom)

04.06.2010, 11:47 Uhr von Jan Logemann - 0 Kommentar(e)

Niklas Wojtek von Adler 07 Bottrop stellte gestern bei der NRW-Meisterschaft in Recklinghausen einen neuen Weltrekord im Obstacle auf. Er benötigte lediglich 18,89sec. um die 10 Hütchen zu durchfahren. Er fuhr mit einem 20" Rad mit 102er Kurbeln!

Neue Skill Levels, bitte Feedback abgeben

03.06.2010, 14:08 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Liebe Einradfahrer,

das IUF Skill Level Development Committee hat erste Entwürfe zu neuen Skill Level Systemen vorgelegt. Nun sind die Autoren heiß auf euer konstruktives Feedback.

Hier sind die Entwürfe:
A: http://iufinc.org/files/levels/Skill_Levels_Draft-A-20100602-de.pdf (Freestyle)
B: http://iufinc.org/files/levels/Skill_Levels_Draft-B-20100602-de.pdf (Freestyle)
C: http://iufinc.org/files/levels/Skill_Levels_Draft-C-20100602.pdf (Extreme = mainly Street + Flat)
D: http://iufinc.org/files/levels/Skill_Levels_Draft-D-20100602-de.pdf (Freestyle)
E: http://iufinc.org/files/levels/Skill_Levels_Draft-E-20100602-de.pdf (All)

Bitte beim Feedback immer noch den Buchstaben angeben, damit jeder weiß, welchen Entwurf ihr meint. Damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

Um uns euer Feedback mitzuteilen gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen stehen euch die Foren auf unicyclist.com und auf einradfahren.de zur Verfügung. Außerdem könnt ihr euer Feedback per Twitter (@unicycling (IUF) und @unistyler (das bin ich)) mitteilen. Auch der gute alte Weg über die eMail (thomas.gossmann ät den teil streichen iufinc.org) ist ganz toll.

Schonmal vorab herzlichen Dank für euer Meinung.
gossi

Neuer Marathon Weltrekord

05.05.2010, 12:10 Uhr von Lutz Eichholz - 0 Kommentar(e)

Jan Logemann (Team AJATA) hat bei der deutschen Meisterschaft im Einradmarathon einen neuen Weltrekord aufgestellt! Mit einer Zeit von einer Stunde 25 Minuten und 15 Sekunden unterbot er den alten Rekord von Chuck Edwall (USA) um fast 2 Minuten.

Trixionary v3

03.05.2010, 01:39 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Da ich mich ja in letzter Zeit mehr und mehr mit Skills beschäftige, habe ich doch nochmal im alten Code von einradfahren.de rumgebuddelt und mal eben das Trixionary v3 gebaut. Die Neuerungen in Kürze:

  • Graph
  • Structs
  • Transitions und Variations
  • Berechnung der Schwierigkeit
  • Likes für Erklärungen ;)

und jetzt im Detail:

Graph

Das ist ja wohl mal das geilste! Ich hab die Tricks, die ja bereits über Abhängigkeiten verfügen, in einem Graphen abgebildet. Der ist animiert und man kann sich da durchklicken. Der hat zwar noch ein paar Macken, alle Verbindungen kann er leider (noch) nicht anzeigen und auch die Sortierung ist noch nicht ganz komplett. Egal, das Ding ist einfach viel zu cool, da kann man über die unrunden Ecken wegsehen.

Structs

Wie schon bereits erwähnt, hatte ich Structs als neue Organisationsstruktur erfunden. Die habe ich bei der Entwicklung von v3 direkt mal mit eingebaut. Die Structs werden auf der rechten Seite angezeigt, das alte Kategoriensystem bleibt aber auch erhalten. Eine feste Verankerung in der IUF fehlt noch, aber daran arbeite ich.

Transitions und Variations

Ein Trick kann verschiedene Variationen haben und die kann man nun auch so angeben. Den Ein- und Ausgang eines Tricks markieren Transitions. Tricks lassen sich über das Struct 'Transition' als solche festlegen und können anschließend anderen Tricks als Transition In oder Out hinzugefügt werden. Weitere Theorie zu Skills wird folgen, dass dieses Thema auch nochmal konkreter thematisiert.

Berechnung der Schwierigkeit

Ich habe noch einen weiteren Wert als Indikator für die Schwierigkeit eingebaut. Es ist die Summe der abhängigen Tricks. Ein weiterer Beitrag wird folgen, der sich nur damit beschäftigt.

Likes für Erklärungen

Facebook im Trixionary ;). Für Erklärungen gibt es nun keine positiv/negativ Wertung mehr. Statt dessen kann sich jemand bei dem Autor einer Erklärung bedanken. Dadurch steigert sich der Wert der Erklärung.

Und jetzt ab mit dem Graphen rumspielen!

Achja, Feedback? Bitte! Danke :)

Wetten Dass...? China

21.04.2010, 11:10 Uhr von Lutz Eichholz - 0 Kommentar(e)
Nach dem Lutz Eichholz im Dezember bei Wetten Dass...? in Bremen eine extreme Einradwette gezeigt hat, wurde er jetzt in die gleichnamige Sendung in China eingeladen. Die Chinesischen Redakteure haben die Einrad Wette von Lutz im Fernsehen gesehen und Sie gefiel Ihnen so gut das Sie Lutz sofort nach China eingeladen haben wo er die Wette noch einmal vorführen soll. Morgen früh geht für Lutz die Reise los. Neuigkeiten über die Sendung wird es im AJATA Blog und in Lutz eigenen Blog geben.

06.04.2010, 13:54 Uhr von Thomas Gossmann - 0 Kommentar(e)

Unser Sport beschleunigt immer weiter in Richtung Verbesserung . Sowohl was die Organisationsstrukturen (global) betrifft, also auch die Rahmenbedingungen, die unseren Sport lenken. Das ist gut und es macht Spaß dem zuzusehen. Noch mehr macht es aktiv dabei zu sein, natürlich auch für mich. Trotz der stetigen Bemühungen vieler hat der Sport noch echt fies abstehende Kanten, die es nun gilt abzuschmiergeln. Ich werde von Zeit zu Zeit diverse 'Entdeckungen' von mir geben und auch Verbesserungsvorschläge bereitstellen. Was Scheisse ist, wird auch so benannt und nicht mehr irgendwie anders schön geredet.

Structuring Unicycling Skills

Die Organisationsformen der Skills sind auch gleich mein erstes Thema. Ich habe dazu eine Analyse der aktuellen Organisationsformen erstellt und auf Basis dieser Erkentniss eine neue Organisationsform (Unicycling Structs) entworfen. Die Arbeit habe ich in einem Dokument zusammen geschrieben (siehe Anhang). Ich würde mich sehr gerne über euer Feedback freuen!

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