Internationale Wettbewerbsregeln, Internet-Ausgabe 1998
2.1 Kategorien
2.2 Einräder für Rennen
2.3 Kleidung
2.4 Starts
2.5 Fehlstarts
2.6 Ziel
2.7 Benutzung von Bahnen
2.8 Zuteilung der Bahnen
2.9 Fahrer verschiedener Altersklassen in derselben
Riege
2.10 Überholen
2.11 Absteigen
2.12 Fremde Hilfe
2.13 Regelwidriges Fahren
2.14 Proteste
2.15 Obligatorische Disziplinen
2.16 Weltmeister im Einradrennen
BESONDERE TRADITIONELLE DISZIPLINEN
2.17 Einbein
2.18 Wheel-walking
2.19 Slalomparcours
WEITERE DISZIPLINEN
2.20 50-m-Rückwärts-Rennen
2.21 10 m Langsamfahren
2.22 10 m Langsamfahren rückwärts
2.23 10 m Langsamfahren auf Giraffen
2.24 Staffel
2.25 Ultimate Wheel
2.26 Jonglier-Einradrennen
2.27 Einrad-Querfeldeinrennen
2.28 Bergrennen
2.29 Langsamstreckenrennen
2.30 Coasting Wettbewerbe
2.31 Gliding Wettbewerbe
2.32 Duahtlon, Triathlon, ...
2.33 100m Sprint, offenen Klasse
2.34 Straßenrennen, offenen Klasse
2.35 Weitere Disziplinen im Einradrennen
2.1 KATEGORIEN: Übersicht
2.1.1 MÄNNLICH/WEIBLICH: Die Wettbewerbe im Rennen werden nach Damen und Herren getrennt durchgeführt. Ohne die Zustimmung des Schiedsrichters (Referee) sollen bei keinem Rennen Sportler beider Geschlechter zusammen starten.
2.1.2 ALTERSKLASSEN: Die IUF ordnet an, daß mindestens folgende Altersklassen ausgeschrieben werden müssen: 0-10 (20"), 0-13, 14-18, 19-29, 30 und älter. Für bestimmte Disziplinen gibt es zusätzlich einen Expert-Lauf (siehe Abschnitt 2.1.4). Das Alter eines Fahrers am ersten Tag der Veranstaltung bestimmt dessen Altersklasse. Die Sportler starten bei allen Rennen zunächst in ihrer Altersklasse. Ohne die Zustimmung des Schiedsrichters (Referee) sollen bei keinem Rennen Sportler verschiedener Altersklassen zusammen starten.
2.1.3 ZUSÄTZLICHE ALTERSKLASSEN: Es steht dem Veranstalter frei, weitere Altersklassen auszuschreiben, und häufig geschieht dies auch. Zum Beispiel kann eine Masters-Klasse (Masters Class) für alle Sportler im Alter von 40 und älter angeboten werden oder eine Seniorenklasse (Seniors Class) für Fahrer, die älter als 50 oder 55 sind. Ein sehr dichtes Spektrum von Altersklassen könnte wie folgt aussehen: 0-6 (16"), 0-8 (20"), 9-10 (20"), 0-12, 13-14, 15-16, 17-18, 19-29, 30-39, 40-49, 50-59, 60 und älter.
2.1.4 RADGRÖSSEN: Wenn nicht anders angegeben, dürfen maximal 24"-Räder benutzt werden. Zusätzliche Gruppen für jüngere Fahrer mit 16"- oder 20"-Rädern können hinzugefügt werden. Für Sportler dieser Altersklassen sollte auch die Möglichkeit gegeben werden, mit 24"-Rädern zu fahren, daher die die Altersklasse 0-13 (24"). Alle Sportler in Altersklassen zwischen 0 und 10 Jahren fahren 800 m (statt 1500 m), 10 m Wheel Walk und 10 m Ultimate Wheel, falls angeboten. Für diese Altersklassen, können auch kürzere Distanzen für bestimmte andere Rennen ausgeschrieben werden, zum Beispiel für das Geländerennen (UMX) und das Langstreckenrennen (Marathon). Siehe auch Abschnitt 2.3.
2.1.5 FINALLAUF DER ZEITSCHNELLSTEN ALLER ALTERSKLASSEN: Alle Sportler fahren zunächst in ihrer Altersklasse; Ausnahmen siehe unten. Nachdem alle Altersklassen eine Disziplin beendet haben, findet ein Finallauf statt. Die Fahrer mit den schnellsten Zeiten aus allen Altersklassenläufen nehmen am Finale teil, in dem der Weltmeister für diese Disziplin ermittelt wird. Die Bezeichnung "Finalisten" ist für diese Sportler treffender als "Experts", um sie von den Experts in anderen Disziplinen zu unterscheiden, in denen die Fahrer die Wettbewerbskategorie, in der sie fahren werden, bereits vor dem Rennen wählen können. Die Zahl der Finalisten ergibt sich aus der Zahl der benutzbaren Bahnen. Dies alles gilt für alle Rennen außer dem 1500-m-Rennen (und einigen nicht-traditionellen Rennen), bei denen die Fahrer selbst entscheiden, ob sie als Experts oder in ihrer Altersklasse starten wollen. Dies geschieht, weil das Ergebnis in einem Langstreckenrennen in hohem Maße davon abhängt, inwieweit schnelle Fahrer einander "ziehen". Wird die schnellste Zeit über 1500 Meter in einem Altersklassenlauf gefahren, so ist dieser Fahrer Weltmeister in dieser Disziplin und erhält dafür Plazierungspunkte. Bei 1500-m-Rennen, Slalomparcours (Obstacle Course), Langsamfahren (Slow Forward), Langsamfahren rückwärts (Slow Backward) und bei bestimmten anderen nicht-traditionellen Rennen werden keine Finalläufe gestartet. Die Altersklassen für die Wettbewerbe im Kunstfahren werden unabhängig hiervon bestimmt.
2.1.6 ALTERSKLASSENLÄUFE: Im 1500-m- bzw. 800-m-Rennen und im Slalomparcours (sowie in einigen nicht-traditionellen Rennen) werden die Gesamtsieger aus den Ergebnissen der Altersklassenläufe ermittelt. Die Fahrer mit den besten Zeiten in den oben genannten Disziplinen sind die Weltmeister in diesen Disziplinen.
2.1.7 FINALLÄUFE: Die Finalisten im 100-m-, 400-m-, 50-m-One-Foot- und im 30-m-Wheel-Walk-Rennen ergeben sich aus den Ergebnissen der Altersklassenläufe. Die Anzahl der gleichzeitig benutzbaren Bahnen bestimmt die Zahl der Finalisten. Nachdem alle Altersklassen eine Disziplin beendet haben, werden die Finalisten nach den besten Zeiten aus allen Altersklassenläufen bestimmt. Anschließend werden die Finalläufe durchgeführt. Weltmeisterin und Weltmeister der jeweiligen Disziplin sind die Sportlerin und der Sportler mit der besten Zeit in diesem Lauf.
2.1.8 ERGEBNISSE IN DEN FINALLÄUFEN: Wird ein Fahrer im Finallauf eines Rennens disqualifiziert oder erzielt er dort eine schlechtere Zeit, so bleibt dessen Zeit aus dem Vorlauf für die Altersklassenwertung bestehen. Die Siegerin und der Sieger in den Finalläufen sind die Weltmeister in diesen Disziplinen, auch wenn ein anderer Teilnehmer in den Qualifikationsläufen eine bessere Zeit erreicht hat. Rekorde können in jedem beliebigen Lauf aufgestellt werden.
2.2 EINRÄDER FÜR RENNEN:
Übersicht
Es dürfen nur Standard-Einräder benutzt werden. Ein Standard-Einrad
hat nur ein Rad, wird mit Kurbeln direkt an der Achse und nur durch Muskelkraft
angetrieben. Die Zahl der verschiedenen Einräder, die ein Teilnehmer
benutzt, ist uneingeschränkt, solange jedes Einrad den Bestimmungen
für die Disziplinen entspricht, in denen es eingesetzt wird.
2.2.1 RADGRÖSSE: Nachstehende Größenangaben beziehen sich auf den maximal zulässigen Raddurchmesser. Kleinere Maße sind erlaubt. Einige fabrikmäßig hergestellte Reifen tragen Maßangaben, die größer sind als ihre tatsächlichen Maße, bewegen sich aber ihrer tatsächlichen Größe nach noch im zulässigen Bereich und umgekehrt.
2.2.2 KURBELLÄNGE: Nachstehende Größenangaben beziehen sich auf die minimal zulässige Kurbellänge, gemessen von der Mitte der Radachse bis zur Mitte der Pedalachse. Längere Kurbeln sind erlaubt.
2.4 START: Übersicht
Die Fahrer starten im Sattel und halten sich an einem Startpfosten
o. ä. fest. Weil für einen schnellen Start bereits vor dem Startschuß
eine Körpervorlage erforderlich ist, zählt der Starter (Starter)
auf vier: "Eins, zwei, drei, <<STARTSCHUSS>>" ("One, two, three,
BANG!"). Die Fahrer können so den Zeitpunkt des Startschusses genau
voraussehen, was einen fairen Start ermöglicht. Die Zeitabstände
zwischen den Zählstufen müssen gleich sein und sollten jeweils
etwa ¾ Sekunden betragen. Die Fahrer starten mit dem vorderen Punkt
des Reifens hinter dem Rand der Startlinie, der weiter von der Ziellinie
entfernt ist. Einen fliegenden Start gibt es bei keinem Rennen. Allerdings
darf ein Fahrer so weit er möchte hinter der Startlinie starten und
darf sich bereits vor dem Startschuß in Fahrtrichtung lehnen, solange
sich das Rad bis zum Startschuß nicht vorwärts bewegt. Jeder
Teilnehmer darf seinen Startpfosten für sich vorteilhaft und bequem
plazieren, solange er andere Sportler nicht behindert.
2.4.1 DIE FAHRER MÜSSEN SICH BEREITHALTEN: Die Sportler
müssen sich bereithalten, wenn ihre Rennen ausgerufen werden. Sportlern,
die nicht am Start erscheinen, kann die Teilnahme verweigert werden. Der
Starter (Starter) entscheidet, wann ein Rennen endgültig gestartet
wird. Sprachliche Barrieren sollte er dabei ebenso beachten wie die Möglichkeit,
daß ein Fahrer gerade eine Aufgabe als Helfer bei der Veranstaltung
verrichten könnte.
2.5 FEHLSTARTS (False Starts):
Übersicht
Ein Fehlstart liegt vor, wenn ein Fahrer vor dem Startschuß die
Linie überfährt oder wenn ein oder mehrere Fahrer durch die Schuld
eines anderen Fahrers oder aufgrund äußerer Einflüsse zum
Absteigen gezwungen sind. Verursacht derselbe Fahrer zwei Fehlstarts in
einer Disziplin, so wird der Fahrer für diese Disziplin gesperrt.
Der Starter (Starter) signalisiert einen Fehlstart durch einen zweiten
Schuß nach dem Startschuß.
2.6 ZIEL: Übersicht
Ein Fahrer ist im Ziel, wenn der vordere Punkt des Reifens den Rand
der Ziellinie überquert, der der Startlinie näher liegt. Die
Zeitmessung erfolgt anhand des Rades, nicht anhand des nach vorn gestreckten
Körpers. Die Fahrer müssen die Ziellinie im Sattel und in voller
Kontrolle über das Einrad überqueren, das heißt, der hintere
Teil des Rades muß die Ziellinie zuerst komplett überquert haben
muß, bevor der Fahrer absteigt. Bei Rennen, in denen Absteigen gestattet
ist (800 m, 1500 m, Staffel (Relay), Geländerennen (UMX), Langstreckenrennen
(Marathon), etc.), muß der Fahrer im Falle eines Sturzes im Ziel
zurück vor die Ziellinie, dort wieder aufsteigen und erneut über
die Ziellinie fahren. In allen anderen Rennen führt Absteigen zur
Disqualifikation.
2.6.1 Zeitnehmen und Abstiege auf der Ziellinie
In allen Rennen, in denen Absteigen erlaubt ist, muß ein Offizieller
an der Ziellinie die Verantwortung zur Beurteilung von Abstiegen haben.
Dieser Ziellinien Schiedsrichter ist, oder wird bestimmt, vom Schiedsrichter
der Rennen. Dieser Ziellinien Schiedsrichter entscheidet ob ein Fahrer
wieder aufsteigen und die Ziellinie noch einmal überqueren muß.
Nachdem der Fahrer das Rennen erfolgreich beendet hat und es keine genaue
Zeit für diesen Fahrer gibt, wird die Endzeit des in Frage kommenden
Fahrers auf der Grundlage der Zeit des nächsten Fahrers, der die Ziellinie
ordentlich überquert, berechnet. Der Fahrer wird eine Zeitstrafe erhalten,
die seine oder ihre Zeit um .01 Sekunden schneller macht, als die des Fahrers,
der nach ihm erfolgreich durch das Ziel kam.
2.7 BENUTZUNG VON BAHNEN:
Übersicht
Bei den meisten Rennen muß ein Sportler seine Bahn beibehalten.
Kommt er davon ab, muß er sofort in seine Bahn zurückkehren.
In der Regel führt dies nicht zur Disqualifikation, solange keine
anderen Fahrer beeinträchtigt werden. Körperkontakt zwischen
den Fahrern während des Rennens ist verboten. Das 400-m-Rennen wird
von versetzten Startpositionen aus gestartet. Beim 800-m- und 1500-m-Rennen
können zwei verschiedene Verfahren angewendet werden:
WASSERFALL-START (Waterfall start): Eine gekrümmte Startlinie,
vor der aus alle Fahrer bis zur ersten Kurve den gleichen Weg zurücklegen
müssen. Nach einem Wasserfall-Start gelten die Regeln für nicht
bahnengebundene Rennen (siehe unten).
VERSETZTE STARTPOSITIONEN (Stagger start): Die Fahrer starten
in ihrer Bahn an unterschiedlichen Positionen. Sie müssen für
eine bestimmte Strecke in ihren Bahnen verbleiben, bevor sie auf die Innenbahn
wechseln können. Die Regeln für bahnengebundene Rennen gelten
nur bis zu diesem Punkt.
2.7.1 NICHT BAHNENGEBUNDENE RENNEN (Non-lane races): Unter diese Kategorie fallen das 800-m-, das 1500-m-, das Geländerennen (UMX), das Langstreckenrennen (Marathon) und andere Rennen ohne Bahnen. Körperkontakt unter den Fahrern ist verboten. Grundsätzlich müssen die Fahrer, auch beim Überholen nebeneinander, einen Abstand von einem Radduchmesser (24" nach Augenmaß) voneinander einhalten.
2.8 ZUTEILUNG DER BAHNEN:
Übersicht
Bei einigen Veranstaltungen werden den Teilnehmern die Bahnen zum Zeitpunkt
der Einschreibung zugeteilt. Bei anderen entscheiden darüber die Fahrer
untereinander. Bei Unstimmigkeiten teilt der Starthelfer (Clerk) die Bahnen
zu. Können bei einem Rennen nicht alle Sportler einer Altersklasse
auf einmal gestartet werden und muß die Altersgruppe dadurch in Riegen
aufgespalten werden, muß unbedingt darauf geachtet werden, daß
die schnellsten Fahrer in derselben Riege fahren. Falls eine Bahn in schlechtem
Zustand ist, sollte dies bei der Zuteilung der Bahnen Beachtung finden.
Eine besonders schlechte oder gefährliche Bahn sollte generell unbenutzt
bleiben. Der Schiedsrichter (Referee) kann bei der Verteilung der Bahnen
den Starthelfer (Clerk) überstimmen. Es ist allgemein üblich,
daß die Sportler selbst entscheiden.
2.9 FAHRER VERSCHIEDENER ALTERSKLASSEN IN DERSELBEN
RIEGE: Übersicht
Eine Vermischung von Altersklassen oder Geschlechtern in Riegen ist
nicht ohne die Erlaubnis des Schiedsrichters (Referee) zulässig.
2.10 ÜBERHOLEN (Passing):
Übersicht
Bei allen Rennen auf der Rundbahn muß außen überholt
werden, es sei denn, der Platz innen läßt ein sicheres Überholmanöver
zu. Fahrer, die innen überholen, tragen die Verantwortung für
alle Verstöße die sich infolge dessen ereignen. Der überholende
Fahrer muß zu jeder Zeit einen Abstand von einem Raddurchmesser (24")
zum zu überholenden Fahrer halten. Der zu überholende Fahrer
muß seine Fahrt auf einer berechenbaren Bahn fortsetzen und darf
den Überholenden nicht behindern.
2.11 ABSTEIGEN (Dismounting):
Übersicht
Absteigen bedeutet, daß ein Fuß oder ein anderer Körperteil
des Fahrers den Boden berührt und der Fahrer wieder aufsteigen muß.
Mit Ausnahme der Rennen über 800 m, 1500 m, der Staffel (Relay), des
Geländerennens (UMX), des Langstreckenrennens (Marathon) und einiger
nicht-traditioneller Disziplinen führt ein Abstieg während des
Rennens zur Disqualifikation. Bei den Rennen, in denen Wiederaufsteigen
und Weiterfahren erlaubt ist, müssen die Fahrer sofort und an der
Stelle, an der das Einrad zu liegen kommt, wiederaufsteigen. Stürzt
ein Fahrer ins Ziel, muß er zurück vor die Ziellinie, wieder
aufsteigen und erneut die Ziellinie überqueren. Muß ein Fahrer
unverschuldet absteigen, entscheidet der Schiedsrichter (Referee), ob er
in einer anderen Riege ein zweites Mal starten darf. Muß ein Fahrer
in nicht bahnengebundenen Rennen (Non-lane races) absteigen, weil ein Sportler
unmittelbar vor ihm gestürzt ist, so wird dies als Teil des Rennens
angesehen; beide Fahrer müssen wieder aufsteigen und weiter fahren.
Der Schiedsrichter (Referee) kann diese Regel übergehen, wenn er Vorsatz
beobachtet hat.
2.12 FREMDE HILFE: Übersicht
Bei Rennen, in denen Wiederaufsteigen gestattet ist, müssen die
Fahrer ohne fremde Hilfe aufsteigen. Zuschauer oder Helfer dürfen
dem Sportler auf die Beine helfen oder das Einrad herbeiholen, aber der
Fahrer (zusammen mit dem Einrad) darf beim Aufsteigen nicht die Hilfe von
Personen in Anspruch nehmen oder irgendwelche Hilfsmittel benutzen.
2.13 REGELWIDRIGES FAHREN:
Übersicht
Regelwidriges Fahren ist jede vorsätzliche Störung eines
anderen Fahrers, absichtliches Hin- und Herfahren vor einem anderen
Teilnehmer, um ihn aufzuhalten, ihn am Überholen hindern oder durch
Ablenkung einen Sturz provozieren. Ein Betroffener kann sofort nach dem
Ende des Rennens einen Protest einreichen. Der Schiedsrichter (Referee)
kann solche Vergehen mit einer Verwarnung, dem Verlust der Plazierung (es
wird der nächste niedrigere Platz gegeben) dem Ausschluß von
einem Rennen oder von allen Rennen ahnden.
2.14 PROTESTE: Übersicht
Das offizielle Protestformular muß für die Sportler zu jeder
Zeit bereitgehalten werden. Alle Proteste gegen Ergebnisse von Rennen müssen
schriftlich und auf dem richtigen Formular nach dem Rennen, spätestens
jedoch bis 15 Minuten nach Bekanntgabe der Ergebnisse eingereicht werden.
Das Formular muß vollständig ausgefüllt sein. Die Frist
kann verlängert werden für Fahrer, die während dieser Zeit
an einem anderen Rennen teilnehmen. Alle Proteste müssen innerhalb
von 30 Minuten, nachdem sie eingereicht wurden, bearbeitet worden sein.
Druckfehler, Unrichtigkeiten bei den Plazierungen und Beeinträchtigungen
während des Rennens durch andere Sportler oder durch sonstige äußere
Einfüsse sind Anlaß für Proteste. Alle Schiedsrichterentscheidungen
sind endgültig, gegen sie kann kein Protest erhoben werden.
2.15 OBLIGATORISCHE DISZIPLINEN:
Übersicht
Folgende Wettbewerbe müssen bei jedem UNICON ausgetragen werden:
100 m, 400 m, 800 m bzw. 1500 m, Einbein (One Foot), Wheel-Walking (Wheel
Walk) und Slalomparcours (Obstacle Parcours). Es ist dem Veranstalter überlassen,
weitere Disziplinen hinzuzufügen.
2.16 WELTMEISTER IM EINRADRENNEN:
Übersicht
Die besten Fahrer in den sechs obengenannten Disziplinen tragen den
Titel. In jedem dieser Rennen werden Plazierungspunkte vergeben auf der
Grundlage der besten Zeiten im Final- oder Expert-Lauf (oder beim 1500-m-Rennen
aufgrund der besten Zeiten). Der Erstplazierte erhält 8, der Zweite
5, der Dritte 3, der Vierte 2 und der Fünfte 1 Plazierungspunkt. Weltmeister
ist der Fahrer mit der höchsten Gesamtpunktzahl, je ein Titel für
weiblich und männlich. Erreichen mehrere Fahrer die gleiche Gesamtpunktzahl,
so siegt der Sportler mit den meisten ersten Plätzen. Herrscht dann
noch immer Gleichstand, so siegt der Fahrer mit dem besseren Ergebnis im
100-m-Rennen. An die Sportler in den Altersklassenläufen werden keine
Plazierungspunkte vergeben.
BESONDERE TRADITIONELLE DISZIPLINEN:
Diese Disziplinen sind Teil jedes UNICONs.
2.17 EINBEIN (One Foot):
Übersicht
Die Fahrer beschleunigen über die ersten fünf Meter mit beiden
Beinen, dürfen aber nach dem Überqueren der 5-m-Linie nur noch
mit einen Fuß pedalieren. Der ruhende Fuß darf auf der Einradgabel
aufgesetzt oder frei gehalten werden.
2.18 WHEEL-WALKING (Wheel Walk):
Übersicht
Die Sportler starten im Sattel mit den Füßen auf dem Reifen
und treiben das Einrad allein dadurch an, daß sie mit den Füßen
den Reifen vorwärts schieben. Pedale oder Kurbeln dürfen nicht
berührt werden. Es gelten keine Maßvorschriften für die
Kurbellänge.
2.19 SLALOMPARCOURS (Obstacle Course):
Übersicht
| Grundlage ist der offizielle Slalomparcours, bei dem zehn Pilonen in der richtigen Reihenfolge und Richtung umfahren werden müssen. Für die Sportler, die mit dem Parcours nicht vertraut sind, sollte die Richtung für das Umfahren der Kegel mit Pfeilen auf dem Boden markiert sein. Die Fahrer starten nach einem vierstufigen Startsignal des Starters (Starter). Kein fliegender Start. Die Pilonen dürfen berührt, aber nicht umgestoßen werden. Der Parcours muß korrekt durchfahren werden, einschließlich der Kurvenrichtung. Die letzte Pilone muß zuerst vollständig umfahren werden, bevor die Zeit an der Ziellinie gestoppt wird. Fährt ein Sportler in falscher Richtung um eine Pilone, so kann er die Passage wiederholen, während jedoch die Stoppuhr weiterläuft. Die Pilonen sind Kunststoffkegel, wie sie im Straßenverkehr benutzt werden. Für offizielle Wettbewerbe müssen die Pilonen 45 bis 60 cm hoch sein; die Kantenlänge des Basisquadrats beträgt maximal 30 cm. Beim Aufbau des Parcours muß sehr genau gearbeitet werden. Die Positionen der Pilonen sollten auf dem Boden markiert werden, damit der Kurs bei Bedarf schnell wieder korrigiert werden kann. Jedem Fahrer werden zwei Versuche gewährt. | ![]() |
2.20 50-m-RÜCKWÄRTS-RENNEN (50m Fast
Backward): Übersicht
Die Fahrer pedalieren rückwärts mit Blick entgegen der Fahrtrichtung.
Der hintere Punkt des Reifens ist für Startaufstellung und Zeitmessung
ausschlaggebend. Helme sind obligatorisch.
2.21 10 m LANGSAMFAHREN (10m Slow Race):
Übersicht
Ziel dieses Rennens ist es, sich so langsam wie möglich stetig
vorwärts zu bewegen, ohne anzuhalten, rückwärts zu fahren,
zu springen oder um mehr als 45° nach den Seiten zu schwenken. Als
Bahn werden zwei verschieden große Fahrbretter benutzt: Altersklassen
0-10: 10 m x 30 cm; Altersklassen 11 und älter: 10 m x 15 cm. Für
die Zeitmessung ist der Berührpunkt zwischen Reifen und Boden ausschlaggebend.
Beim Start befindet sich dieser Punkt auf der Startlinie. Mit dem Startzeichen
muß der Sportler unverzüglich vorwärts fahren und die Startpfosten
loslassen. Der Zeitnehmer (Timer) stoppt die Zeit, sobald der Reifen die
Ziellinie oder, wenn das Fahrbrett mit der Ziellinie endet, den Boden hinter
dem Fahrbrett berührt. Ein Teilnehmer kann bereits für kaum sichtbares
Anhalten oder für die geringste Bewegung rückwärts, für
zu weites Drehen zur Seite, für das Überfahren der seitlichen
Bahnbegrenzungen, bei Abstieg oder wegen fehlender Schutzkleidung disqualifiziert
werden. Jedem Fahrer werden zwei Versuche gewährt.
2.22 10 m LANGSAMFAHREN RÜCKWÄRTS (10m
Slow Backward): Übersicht
Wie das 10 m Langsamfahren (10m Slow Race) mit Ausnahme der Bahnmaße:
0-10: 10 m x 60 cm; 11 und älter: 10 m x 30 cm
2.23 10 m LANGSAMFAHREN AUF GIRAFFEN (10m Slow
Giraffe Race): Übersicht
Wie das 10 m Langsamfahren, jedoch auf Hoch-Einrädern (Giraffen).
Beim Start können sich die Fahrer statt an Startpfosten an einem Helfer
festhalten. Es darf jede Radgröße und Übersetzung benutzt
werden, jedoch muß die Tretlagerachse oberhalb der Radachse liegen.
Die beiden Achsen müssen durch eine Kette, einen Riemen, o. ä.
verbunden sein.
2.24 STAFFEL (Relay): Übersicht
Üblicherweise 4 x 100 m. Es gelten die gleichen allgemeinen Regeln
wie für die Rennen auf der Strecke. Gemischte Mannschaften sind die
Regel. Wiederaufsteigen ist erlaubt, falls nötig. Das Staffelholz
muß wieder aufgehoben werden, wenn es zu Boden gefallen ist. In der
Regel gibt es keine Altersklassen. Wird das Staffelholz nicht in der markierten
Wechselzone übergeben, wird die Mannschaft disqualifiziert.
2.25 ULTIMATE WHEEL: Übersicht
Ein Ultimate Wheel ist ein Einrad ohne Gabel und Sattel. Die übliche
Distanz für dieses Rennen beträgt 10 m für die Altersklassen
0-10 und 30 m für die Altersklassen 11 und älter. Üblicherweise
beträgt die maximal zulässige Radgröße 24" für
alle Altersklassen, bei einer minimal zulässigen Kurbellänge
(Abstand zwischen Mitte Pedalachse und Radmitte) von 125 mm (5"). Diese
Auflagen werden vom Veranstalter verfügt.
2.26 JONGLIER-EINRADRENNEN (Juggling Unicycle
Race): Übersicht
Die übliche Distanz beträgt 50 m. Die Fahrer richten sich,
wie bei Einbein-Rennen, nach der 5-m-Linie und müssen jonglieren,
sobald sie diese Linie überfahren. Drei oder mehr nicht zurückspringende
Gegenstände müssen benutzt werden. Fällt ein Gegenstand
zu Boden, oder wird das Jongliermuster in anderer Weise unterbrochen, ist
der Fahrer disqualifiziert. Beim Jonglieren mit drei Bällen gilt als
Unterbrechung, wenn zwei Bälle gleichzeitig in einer Hand gehalten
werden. Wird mit vier oder mehr Gegenständen gestartet, dürfen
Gegenstände zu Boden fallen, solange das Jongliermuster nicht unterbrochen
wird und noch mit mindestens drei Gegenständen jongliert wird. Das
Jongliermuster muß beim Überqueren der Ziellinie "unter Kontrolle"
sein. Der Schiedsrichter (Referee) entscheidet, ob das Muster in diesem
Augenblick "unter Kontrolle" ist oder nicht.
2.27 EINRAD-QUERFELDEINRENNEN (Unicycle Motocross
- UMX): Übersicht
Ein Querfeldeinrennen durch jede Art Gelände. Üblicherweise
starten alle Fahrer gleichzeitig (die Aufteilung und Wertung der Sportler
nach Altersklassen erfolgt erst nach dem Zieleinlauf). Fahrer der Altersklassen
0-10 können eine kürzere Strecke fahren. Eine typische Distanz
beträgt etwa 1 bis 2 km über beliebigen Untergrund wie Schmutz,
Parkplätze, Hügel, Gräben, Bordsteine, Felsen, Sand, Schlamm,
Wiesen, etc. Die Streckenführung muß eindeutig markiert sein.
Für das Überholen gelten die Regeln für nicht bahnengebundene
Rennen.
2.28 BERGRENNEN (Steeplechase):
Übersicht
Ein Bergauf-Rennen, bei dem die Sportler entweder einzeln gegen die
Zeit oder in Gruppen gleichzeitig fahren. Eine Version dieses Rennens wird
an einem extrem steilen Hügel ausgetragen, wobei die Herausforderung
allein schon darin besteht, überhaupt die Spitze zu erreichen. Diese
Art Bergrennen findet an einem unpräparierten Hügel statt. Eine
andere Version führt eine steile Straße hinauf. Hier siegt der
Fahrer mit der schnellsten Zeit.
2.29 LANGSTRECKENRENNEN (Marathon):
Übersicht
Ein Rennen über mehrere Kilometer, in der Regel 10 km. Das Rennen
wird üblicherweise auf Straßen oder Radwegen ausgetragen. Alle
Fahrer starten gleichzeitig und werden später nach Altersklassen gewertet.
Versorgungsstützpunkte sollten mindestens alle 5 km eingerichtet werden.
Die oben beschriebenen Rennen werden in der Regel nach Altersklassen getrennt gewertet. In folgenden Disziplinen nimmt erfahrungsgemäß nur ein relativ geringer Anteil aller Sportler teil. Daher werden die Teilnehmer hier nur in einigen wenigen Altersklassen oder in nur einer einzigen, für alle Sportler offenen Wettbewerbsklasse gestartet, die dann als Expert-Kategorie bezeichnet werden würde. Die Aufteilung der Sportler nach weiblich und männlich bleibt auch hier bestehen.
2.30 COASTING WETTBEWERBE (Coasting Events):
Übersicht
Diese Wettbewerbe sollen zeigen, wer mit dem Einrad am weitesten rollen
kann. Die erreichte Weite wird von einer Startlinie ab gemessen. Die größte
Weite siegt. Die zurückgelegte Distanz wird entweder bis zum der Startlinie
nächstgelegenen Körperteil des Sportlers gemessen, das beim Absteigen
den Boden berührt, oder bis zum hinteren Punkt des Reifens in dem
Punkt, wo der Sportler sein Coasting unterbricht. Wiederaufsteigen ist
nicht erlaubt. Beim Coasting dürfen die Fahrer Reifen, Rad und Pedale
nicht berühren. Jeder Teilnehmer erhält zwei Versuche. Überquert
ein Fahrer die Startlinie (vorderer Punkt des Reifens) nicht im Coasting,
wird er für diesen Versuch disqualifiziert. Die Wettkampffläche
sollte so eben und sauber wie möglich sein. Sie kann in ihrem Verlauf
sowohl gerade sein als auch einen Bogen beschreiben. Jedem Teilnehmer muß
vor dem offiziellen Beginn des Wettbewerbs genügend Zeit für
einige Trainingsversuche auf der Strecke gewährt werden. Es muß
rechtzeitig vor einer Veranstaltung bekanntgegeben werden, welcher oder
welche der folgenden Coasting-Disziplinen ausgeschrieben werden. Die Kurbellänge
spielt bei den Coasting-Wettbewerben keine Rolle.
2.30.1 STRASSEN-COASTING (Road Coasting):Diese Disziplin wird am besten auf einem Straßenabschnitt mit einem geringen Gefälle ausgetragen. Die Anlaufstrecke ist unbegrenzt. Bei der Startlinie müssen die Sportler das Coasting begonnen haben.
2.30.2 BAHN COASTING (Track Coasting): Es wird eine Anlaufstrecke
von 30 m gewährt. Dieser Wettbewerb kann nur auf einer Stadionbahn
oder auf einer anderen sehr ebenen, glatten Fläche ausgetragen werden.
Um Rekorde aufzustellen oder zu brechen, muß nahezu Windstille herrschen.
Bei dieser Disziplin sind die Ergebnisse weltweit vergleichbar.
2.30.3 DOWNHILL-COASTING (Downhill Coasting): Ein Coasting-Wettbewerb
auf Geschwindigkeit mit den gleichen Regeln wie 2.31.2 Downhill-Gliding
(Downhill Glide), außer daß die Sportler in Coasting- statt
in Gliding-Position fahren. Ein Abstieg vor der Ziellinie führt in
dem betreffenden Anlauf zur Disqualifikation. Das Gefälle darf aus
Sicherheitsgründen nur mäßig sein. Das Tragen eines Helms
ist vorgeschrieben.
2.31 GLIDING-WETTBEWERBE (Gliding Events):
Übersicht
Gliding unterscheidet sich vom Coasting darin, daß beim Rollen
ein oder beide Füße oben auf dem Reifen schleifen und folglich
das Gleichgewicht auf diesem Bremsvorgang beruht. Diese Wettbewerbe sind
den oben genannten Coasting-Wettbewerben ähnlich; die Sportler fahren
ab einem gegebenen Punkt in Gliding-Position auf Zeit oder Strecke. Es
gelten die gleichen Regeln wie für die Coasting-Wettbewerbe mit dem
Zusatz, daß die Fahrbahn trocken sein muß. Coasting ist erlaubt.
2.31.1 WEIT- ODER BAHN-GLIDING (Distance Glide or Track Glide):Diese
Disziplin kann auf einem kleinen Hügel gestartet werden. Die Sportler
starten oben, fahren in Gliding-Position nach unten auf ebene Strecke und
von dort aus so weit wie möglich. Bei dieser Version kann eine begrenzte
Anlaufstrecke gegeben werden oder aber überhaupt keine Anlaufstrecke;
die Sportler starten dann aus dem Stillstand. Wird dieser Wettbewerb als
Bahn-Gliding (Track Gliding) auf einer Stadionbahn ausgetragen, gelten
die gleichen Regeln wie für das Bahn-Coasting (siehe 2.30.2).
2.31.2 DOWNHILL-GLIDING (Downhill Glide): Ein Gliding-Rennen
bergab auf Zeit. Die Fahrer starten aus dem Stillstand oder beschleunigen
bis zur Startlinie. Die Zeit wird über eine bestimmte Strecke gemessen.
Ein Abstieg vor der Ziellinie führt in dem betreffenden Anlauf zur
Disqualifikation. Das Tragen eines Helms ist vorgeschrieben.
2.32 DUATHLON, TRIATHLON, ... (Medley):
Übersicht
Die Sportler müssen bestimmte Strecken auf verschiedene Art und
Weise zurücklegen. Zum Beispiel: 25 m vorwärts, 25 m Sattel vor
dem Körper, 25 m einbeinig, 10 m springen, mit je 5 m Übergangszone.
Der Veranstalter legt die Regeln fest. Wiederaufsteigen ist erlaubt.
2.33 100-METER-SPRINT, OFFENE KLASSE (Unlimited
100m Race): Übersicht
Bei Rennen der offenen Klasse gelten für die Einräder keine
Maßvorgaben. Beliebige Radgrößen, Kurbellängen, Hocheinräder
und andere Einräder beliebiger Bauart (siehe Definionen) dürfen
benutzt werden. Alle übrigen Regeln behalten ihre Gültigkeit.
Das Tragen eines Helms ist vorgeschrieben.
2.34 STRASSENRENNEN, OFFENE KLASSE (Unlimited
Road Race): Übersicht
Die 100-Meilen-Geschwindigkeitsrekorde im "Guiness Buch der Rekorde"
sind Ergebnisse von Straßenrennen der offenen Klasse. Die Renndistanz
sollte nicht weniger als 5 km betragen. Das Tragen eines Helms ist vorgeschrieben.
Bei längeren Strecken sollten alle 5 km Versorgunsstützpunkte
eingerichtet werden. Dieses Rennen kann in Verbindung mit dem Langstreckenrennen
ausgetragen werden.
2.35 WEITERE DISZIPLINEN IM EINRADRENNEN:
Übersicht
Weitere Rennen können vom Veranstalter frei erfunden oder hinzugefügt
werden. Einrad-Conventions in jüngster Zeit haben neue Wettbewerbe
hervorgebracht wie den Spaß-Parcours, das Hocheinrad-Rennen, den
Walk (the wheel)-a-thon, den Rock-a-thon, den Ride-a-thon, den Bounce-a-thon,
den Jonglier-Parcours, den Sprungschanzenwettbewerb, das Wasserballonwerfen
(auf dem Einrad), den Hocheinrad-Aufstiegswettbewerb und viele andere mehr.